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Klassische Musik und Oper von Classissima

Jean Sibelius

Sonntag 19. Februar 2017


nmz - neue musikzeitung

2. Januar

Abstrakte Erzählungen abseits festgelegter Bahnen

nmz - neue musikzeitung Der finnische Komponist Kalevi Aho im Gespräch Neben Jean Sibelius, dem Urvater der finnischen Musik, und dem kürzlich verstorbenen Einojuhani Rautavaara zählt der 1949 in Forssa geborene Kalevi Aho heute zu den bekanntesten und sicherlich auch produktivsten Komponisten seines Landes. Man darf, ja muss diese Großen Drei in einem Atemzug nennen, zumal ein direkter Weg von einem zum anderen führt: Der greise Sibelius verschaffte dem jungen Rautavaara einst ein Stipendium, und der wiederum gab sein Wissen an seinen ehemaligen Schüler Aho weiter, als der vor rund 50 Jahren bei ihm Komposition studierte. Weiterlesen

nmz - KIZ-Nachrichten

13. Dezember

Kein Vertrauen mehr: Trierer Stadtrat wählt Kulturdezernenten ab

Trier - Das unkontrollierte Schuldenwachstum am Trierer Theater hat nun auch Kulturdezernent Thomas Egger (SPD) den Job gekostet. Im Trierer Stadtrat wurde der Jurist am Montagabend abgewählt. Begründung: Das Gremium habe das Vertrauen in Eggers Arbeit verloren. In einer Sondersitzung stimmten 48 Ratsmitglieder für den Abwahlantrag, fünf enthielten sich. Im November erst hatte sich die Stadt von ihrem Theaterintendanten Karl Sibelius getrennt. Grund waren Budgetüberschreitungen am Theater, die seit Mai bekannt wurden - und sich auf mehr als zwei Millionen Euro in diesem Jahr belaufen. Egger wurde unter anderem vorgeworfen, die Ausgaben von Sibelius nicht ausreichend kontrolliert und entsprechend gegengesteuert zu haben. Weiterlesen






Crescendo

8. November

Das Aufnahme-Talent - Richard Itter

Richard Itter (1928–2014) ist ein legendärer Name in der britischen Tonträgerszene. Er begann Ende der 1950er-Jahre in einem an seine Wohnung angebauten Studio, Aufnahmen mit unbekannter und unterschätzter britischer Musik zu machen, und gründete das Label Lyrita, dessen künstlerische Geschicke er ein halbes Jahrhundert lang steuerte. Durch eine Vereinbarung mit Decca wurde es ihm möglich, mit erstklassiger Tontechnik und -technikern die besten englischen Orchester und führenden Dirigenten wie Adrian Boult, Norman Del Mar oder Vernon Handley aufzunehmen. Seinem Engagement war es zu verdanken, dass Komponisten wie John Foulds, Edmund Rubbra, Ernest John Moeran, Arnold Bax, Alan Rawsthorne, Gerald Finzi, George Lloyd, Daniel Jones, Havergal Brian, John Ireland, Arthur Bliss oder Alun Hoddinott mit ihren Orchesterwerken endlich gebührend wahrgenommen wurden. 2006 wurde Lyrita Teil des Wyastone Estate, der auch das Label Nimbus übernahm, und der gesamte historische Katalog wurde wiederveröffentlicht. Nach Itters Tod hat man sich nun seines privaten Archivs angenommen, für welches er ab Anfang der 1950er-Jahre Liveübertragungen der BBC in bester Qualität mitschnitt, und veröffentlicht von den beim Sender längst gelöschten Aufnahmen von ca. 1.500 Werken eine Auswahl in der „Itter Broadcast Collection“. Damit tut sich ein Schattenspektrum der britischen Musik auf, das selbst engagierteste Kenner, Sammler und Liebhaber nie erwartet haben dürften. Die bisher knapp 20 Alben umspannen ein weites Spektrum. So ist die Oper mit einer 1956er-Studioaufnahme von Vaughan Williams’ Vierakter Sir John in Love, dem narrativ unterhaltsamen The Lodger von Phyllis Tate (1911–1987) und vor allem der wirklich umwerfenden Burleske Jolly Roger von Walter Leigh vertreten – Letzterer, ein Hindemith-Schüler, war 1936 von den Deutschen mit einer Mendelssohn-Ersatzmusik zu Shakespeares Sommernachtstraum beauftragt worden und fiel 1942 im Kriegseinsatz. Sein humoristischer Jolly Roger bereitet zeitloses Vergnügen. Natürlich ist in England auch die oratorische Musik gewichtig mit von der Partie: Granville Bantocks epischer Omar Khay’yám unter Norman Del Mar; Arthur Bliss selbst dirigierend mit seinen hoch dramatischen Beatitudes von 1961; von Anthony Milner (1925 – 2002) sind unter Leitung von Meredith Davies das Lied des Echnaton mit Janet Price und das Magnum Opus The Water and the Fire von 1961 zu hören – eine faszinierende Begegnung mit einem Meister der freitonalen Gesangspflege; von Lennox Berkeley gibt es mit dem Stabat Mater und dem späten Magnificat zentrale Werke, teils unter Leitung des Komponisten; und endlich Peter Racine Frickers überwältigende Vision of Judgement, gekoppelt mit der späten 5. Sinfonie mit Orgelsolo unter Colin Davis – Fricker galt in den 1950er-Jahren als großer Hoffnungsträger der freitonalen englischen Musik und ist unbedingt zur Kenntnis zu nehmen. Während noch keine Kammermusik in der Itter Collection erschienen ist, nimmt selbstverständlich das Orchester zentralen Raum ein: Hier kann man die pointillistischen Dodekafonisten Humphrey Searle und Iain Hamilton studieren, den kunstreichen Eklektiker William Wordsworth und endlich den innigen Schwanengesang, die wundervoll konzentrierte 2. Sinfonie des als Lehrer von Bliss, Cooke oder Bernard Stevens bekannten Cyril Rootham (1875–1938) bewundern. Hinreißend die Alben mit fesselnden Sinfonien des Hindemith-Schülers Arnold Cooke (Nr. 4 & 5) und des immer mehr sich Sibelius annähernden, fast improvisatorisch wild aufblühenden Arthur Butterworth (Nr. 1, 2 & 4). Hinzu kommen drei sehr reizvolle gemischte Alben: Violinkonzerte von Arthur Benjamin, Ernest John Moeran (mit Alfredo Campoli) und Arnold Bax (mit André Gertler); das Boyd Neel Orchestra mit Streicherwerken von Arthur Benjamin, Bernard Stevens, Andrzej Panufnik und Arnold Bax, worunter Stevens’ herrliche Sinfonietta als eines der schönsten Werke der 1940er-Jahre besonders herausragt; und schließlich eine 4-CD-Hommage an den legendären russischen Dirigenten Nikolai Malko (mit Alexander Gauk Begründer der russischen Dirigentenschule) mit Haydns 83. und Bruckners 7. Sinfonie, viel Russischem und einer gigantischen Kodály-Rarität: dem 70-minütigen Singspiel Die Spinnstube in einer autoritativen Darbietung. Die Aufbereitung der gesamten Edition ist vorbildlich, sowohl hinsichtlich der umfassend informierenden, meist von Paul Conway verfassten Booklettexte als auch der durchgehend erstaunlichen Klangqualität. Hier wird Musikgeschichte lebendig. Christoph Schlüren

ouverture

19. September

Daniel_Röhn - The_Kreisler_Story (Berlin Classics)

Daniel Röhn enstammt einer Musikerdynastie: Sein Großvater Erich Röhn war Konzertmeister bei den Berliner Philharmonikern, sein Vater Andreas Röhn musizierte als Konzertmeister im Symphonie- orchester des Bayerischen Rund- funks, seine Mutter ist Pianistin, und seine Schwester Anja ist ebenfalls eine erfolgreiche Geigerin.  Schon mit 14 Jahren begann er sein Studium an der Münchner Musik- hochschule. Gelernt hat er freilich auch anderswo: „Einer meiner besten Lehrer war der Plattenschrank meiner Eltern“, merkt der junge Geiger an: „Das meiste habe ich mir bei den Kreislers und Heifetzes einfach abgelauscht.“ Röhn klingt tatsächlich ein wenig wie die alten Meister; allerdings hat er ihr Spiel nicht einfach kopiert, sondern einen eindrucksvollen, ganz eigenen Ton entwickelt. Dieser ist überraschend warm und beredt, aber nicht ganz so breit und so gestisch wie beispielsweise der Kreislers.  Von dem berühmten Kollegen hat Daniel Röhn auch in Sachen Marketing offenbar einiges gelernt. Denn Fritz Kreisler hat erstaunlich viele kurze Stücke geschrieben – und sie auch gleich selbst für die Schallplatte eingespielt, die in ihren frühen Jahren bekanntlich nur wenige Minuten Laufzeit hatte. Röhn gelingt es, mit diesen Miniaturen ein Publikum zu begeistern, das sonst sicherlich eher nicht ins Konzert geht. In das Programm hat er allerdings auch einige Werke anderer Komponisten mit „hineingeschmuggelt“, wie zwei Capricen und ein Moto Perpetuo von Paganini, Tartinis berühmte Teufelstriller-Sonate, zwei Capricen von Wieniawski oder eine Partita von Bach – in den virtuosen Bearbeitungen von Fritz Kreisler, selbstverständlich.  Im Originalklang-Zeitalter ist das ziemlich mutig; normalerweise präsentieren sich Geiger heutzutage mit einem Repertoire, das in erster Linie aus drei Dutzend mehr oder minder bekannter Konzerte besteht, beginnend bei Bach und Vivaldi, und endend allerspätestens bei Schostakowitsch. Wenn Kammermusik gespielt wird, dann Sonaten; was nach Salonmusik klingt, das hat seinen Platz im Konzertsaal, maximal, unter den Zugaben.  Röhn setzt sich über diese Konventionen hinweg. Zwar hat auch er bereits Violinkonzerte von Mendelssohn, Berg und Sibelius eingespielt. Doch dann widmete er ein weiteres Album virtuosen Piècen, beispielsweise der Carmen-Suite von Waxman. Und nun folgt dieses Kreisler-Programm, das Virtuosität und Ausdruck elegant kombiniert. Mit dem Pianisten Paul Rivinius hat Daniel Röhn dabei den perfekten Partner an seiner Seite.  „Wenn ich Kreisler höre, habe ich manchmal das Gefühl, direkt von ihm angesprochen zu werden“, schreibt der Geiger. „Musiker sollen erzählen, predigen, manchmal vielleicht nur ein einziges Wort. Leichter gesagt als getan, Kreisler konnte es. Er holte mit dem Bogen schöne Worte aus der Geige. Auf eine Weise, die ihn von allen anderen Geigern unterschied, auch von jenen, die ihm technisch eigentlich überlegen waren.“ 

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